Föderalistisches E-Government – pragmatisch umgesetzt

Konferenz am 10. Dezember 2018 in Rostock Warnemünde

Seit August 2017 ist das Online-Zugangsgesetz (OzG) in Kraft. Es legt fest, dass bis 2022 Bund, Länder und Kommunen alle Verwaltungsleistungen in Deutschland über Verwaltungsportale auch online anbieten und diese Portale zu einem Verbund verknüpfen sollen.

Bund und Länder arbeiten gemeinsam in den Projekten Portalverbund und Digitalisierungsprogramm an der Umsetzung des OzG, die Kommunen sollen dabei von den Ländern einbezogen werden. Seit einigen Monaten hat die FITKO (Föderale IT-Kooperation) ihre Arbeit aufgenommen, sie wird von Bund und Ländern gemeinsam getragen.

Kürzlich haben sich Bund und Länder über die arbeitsteilige Umsetzung und die Übernahme von Themenfeldern sowie Lebens- bzw. Geschäftslagen des OzG-Umsetzungskataloges verständigt. Erste Pilotierungen zur Arbeit von Digitalisierungslaboren stehen vor dem Abschluss, ein Prototyp des Portalverbunds ist bereits seit dem 20. September 2018 verfügbar.

Das 13. Rostocker E-Government-Forum möchte einen Überblick über die bisherige OzG-Umsetzungsphase geben, Erfahrungen kommunaler Projekte thematisieren, über in Mecklenburg-Vorpommern nachnutzbare Komponenten und Verfahren informieren sowie offene Fragen zur Diskussion stellen.

Fachvorträge und Praxisbeispiele aus den Bereichen:

  • Ziele und Aufgaben der FITKO,
  • Verfahren für die nachhaltige und nutzerzentrierte Umsetzung föderalistischen und kooperativen E-Governments,
  • Auswirkungen der Digitalisierung auf den sicheren Betrieb von IT-Verfahren und
  • Erfahrungen aus laufenden Projekten

geben Gelegenheit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

Das 13. Rostocker E-Government-Forum wendet sich an interessierte Experten und Anwender aus Verwaltungen und Dienstleistungsunternehmen, für die das Thema E-Government eine hohe Signifikanz hat.

 

Dipl.-Inf. Jörg Schröder
GEOMV e.V.

 

>> Weitere Informationen und Anmeldung zum 13. Rostocker E-Government-Forum